Regelungen zum Grundwasserschutz

Wärmepumpen können - richtig eingesetzt - erheblich zur Reduzierung des Treibhausgases CO2 beitragen.

Die effizientesten Wärmepumpen sind Wasser-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen. Beide Wärmepumpenanlagentypen nutzen Wärme aus dem Untergrund (Wassser oder Boden). Bei der Erstellung dieser Anlagen und insbesondere beim Betrieb derselben können Havarien entstehen. Infolge dessen wird dann der Boden und das darin befindliche Grundwasser entsprechend belastet. Glykol und somit auch ein Wasser-Glykol-Gemisch gehört zur WGK (Wassergefährdungsklasse) 1 und darf nicht ins Grundwasser gelangen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass Erdsonden in der Regel mehere Grundwasserstockerke durchstoßen, insbesondere auch tiefere, die zur Gewinnung von Trinkwasserer nutzbar sind.

Nicht zu vernachlässigen ist der Prozess des alterns von Wärmepumpenanlagen!

Es werden jährlich immer mehr Wärmepumpenanlagen erstellt - die alle stetig älter werden. Derzeit werden allein in NRW jährlich etwa 3.000.000m Erdsonden gebohrt - mit steigender Tendenz. Das entspricht einer Strecke von NRW bis Kairo. Der Anteil an Sole-Wasser-Wärmepumpen entspricht in Deutschland etwa 45%.

 

Gesetzliche Betrachtungen

Grundwasser ist ein hohes und wertvolles Allgemeingut, welches unbedingt zu schützen gilt. Zur Regelung des Grundwasserschutzes gibt es umfangreiche gesetzliche Bestimmungen, die Hersteller, Erbauer und Betreiber in die Verantwortung nehmen.

Glykol gehört zur WGK 1 (Wassergefährdungsklasse 1) und damit nicht ins Grundwasser. Der Begriff WGK ist in der Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe (VwVwS) definiert.

Gem. WHG (Wasserhaushaltsgesetz), §5 ist jeder verpflichtet, nachhaltige Veränderungen der Gewässereigenschaften zu verhindern.

Gem. WasgefStAnlV (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit
wassergefährdenden Stoffen) und §62 WHG (Wasserhaushaltsgesetz) steht sowohl der Betreiber als auch der Erbauer in der Verantwortung. Der Erbauer ist für die Einhaltung der Regeln der Technik und der Betreiber für den ordnungsgemäßen Betrieb der Anlagen verantwortlich.

Für die Erfüllung des §3 (Grundsatzanforderungen) der VAwS (Anlagenverordnung wassergefährdende Stoffe) stehen Hersteller sowie Erbauer und Betreiber in der Verantwortung. Anlagen sind so zu erstellen und zu betreiben, dass keine wassergefährdenden Stoffe austreten können. Mögliche Leckagen insbesondere die der Erdsonden oder Erdkollektoren, müssen schnell und zuverlässig erkannt werden. Im Falle einer Leckage sind austretende wassergefährdende Stoffe schnell und zuverlässig zurückzuhalten und / oder ordnungsgemäß und schadlos zu verwerten oder zu beseitigen. Es ist außerdem eine Betriebsanweisung mit Überwachungs-, Instandhaltungs- und Alarmplan zu erstellen und einzuhalten. Hier stehen Hersteller, Erbauer und Betreiber in der Verantwortung. - Sind die PE-Rohre nicht doppelwandig ausgeführt, ist ein Leckanzeigegerät (z.B. GeoProtector) vorgeschrieben. 

Ergänzend gelten landesrechtliche Vorgaben, aus denen weitergehende Vorschriften zu beachten sind, z.B.

"Der Anlagenbetreiber haftet für den ordnungsgemäßen Bau und Betrieb der Anlage und alle daraus resultierenden Schäden. . . Die Funktionsfähigkeit . . . bzw. die Dichtigkeit des Sondenkreislaufes und die Dichtigkeit des Wärmepumpenkreislaufes sind vom Betreiber monatlich zu kontrollieren. Wird eine Undichtigkeit festgestellt, ist ein eventuell vorhandenes Glykolgemisch aus dem Sondenkreislauf auszuspülen und ordnungsgemäß zu entsorgen. . ."  (aus Leitfaden zur Nutzung von Erdwärme mit Erdsonden, Baden-Würtenberg)

oder

"Undichtigkeiten müssen schnell erkannt werden, eventuell auftretende Leckagen dürfen die Eigenschaften des Grundwassers nicht verändern."

 

Vorgaben des Umwelt-Bundeamtes

Das Umweltbundesamt gibt zum Grundwasserschutz eindeutige Vorgaben:

Die größten Süßwasservorkommen weltweit liegen im Untergrund. Diese Grundwasservorkommen sind in vielen Regionen die wichtigste Quelle für die Wasserversorgung. Der Zustand des Grundwassers ist deshalb systematisch zu überwachen und der Eintrag von Schadstoffen so weit wie möglich zu verhindern.

Weiterhin heißt es:

Eine Sanierung des Grundwassers ist, wenn überhaupt, nur mit großem finanziellen und technischen Aufwand und in langen Zeiträumen möglich. Die konsequente Anwendung des Vorsorgeprinzips ist deshalb von ganz besonderer Bedeutung. Dazu gehört auch eine systematische, regelmäßige Überwachung des Grundwassers, für die in Deutschland die Länder zuständig sind. Dadurch lassen sich Gefährdungen des Grundwassers frühzeitig erkennen und geeignete Maßnahmen können rechtzeitig ergriffen werden. Aufgrund seiner herausragenden Bedeutung für die Trinkwasserversorgung und wichtigen ökologischen Funktionen ist ein flächendeckender Grundwasserschutz, wie im Wasserhaushaltsgesetz verankert, erforderlich.

Weitere Informationen des Umweltbundesamtes.

 

Die Lösung mit dem Geo-Protector

Diese grundlegenden gesetzlichen Bestimmungen waren gem. den bisher bekannten, Regeln der Technik gem. VDI 4640 und DIN 8902 nicht erfüllbar. Dies hat sich jedoch nun geändert. „Untersuchungen des Betriebsverhaltens des Geo-Protectors bei Erdsondenbetrieb“ an der RUB der DGG (Deutschen Geologischen Gesellschaft) durch Herrn Prof. Dr. Stefan Wohnlich, bestätigen dies eindeutig. Sie zeigen, dass bei in der Praxis zu erwartende Leckagen, bei den nach den bisherigen Regeln der Technik noch bis zu 100% ungehindert auslaufen können, sich diese Auslaufmenge mit der neuen Grundwasserschutzeinrichtung (Geo-Protector) auf ein Minimum von 0,05% bis etwa 3,2% reduzieren lässt. Damit sind die gesetzlichen Bestimmungen nun erfüllbar! Insbesondere bei regelmäßigem Nachfüllen vervielfacht sich die Kontamination um ein Mehrfaches!

Hinweis!
Durch diverse Publikationen sowie Vorträge und Vorstellungen der Untersuchungsergebnisse des Geo-Protectors gilt dieser als bekannt. Dadurch ergeben sich für die Bedeutung der Regeln der Technik neue Maßstäbe nach denen nun die gesetzlichen Vorgaben weitestgehend erfüllbar sind.

Eine entsprechende gesetzliche, überprüfbare Regelung mit Strafandrohung wäre damit ein Nutzen für den Betreiber und die Umwelt, d.h. das Grundwasser.

Wie die Grundwasserschutzeinrichtung Geo-Protector funktioniert finden Sie hier.

Warum eine schärfere Überwachung des Grundwassers notwendig ist, erklärt sich aus Warum der Geo-Protector notwendig ist und Lebensdauer PE-Rohre.

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Das ist die erste News so sieht Sie aus. Mal sehen wie es wirkt.